Haarausfall stoppen: Wichtige Mikronährstoffe und pflanzliche Wirkstoffe für natürliches Haarwachstum

Haarausfall stoppen: Wichtige Mikronährstoffe und pflanzliche Wirkstoffe für natürliches Haarwachstum

Haarausfall kann viele Ursachen haben und stellt für viele Betroffene eine grosse Herausforderung dar. In unserem letzten Blogbeitrag „Was tun bei Haarausfall? – 7 effektive Tipps für dein Haarwachstum" haben wir bereits hilfreiche Strategien vorgestellt, um das Haarwachstum zu fördern und Haarausfall zu reduzieren.

Heute möchten wir einen Schritt weitergehen und uns gezielt mit der Bedeutung von Mikronährstoffen und pflanzlichen Wirkstoffen im Bezug auf die Haare beschäftigen. Oft sind es verborgene Nährstoffmängel, die das Haarwachstum hemmen und Haarausfall begünstigen. Erfahre, welche Nährstoffe für gesundes Haar unerlässlich sind — und warum unsere modernen Ernährungsgewohnheiten häufig eine Herausforderung für die Haargesundheit darstellen.


1. Nährstoffmangel in der heutigen Ernährung: Ein Grund für Haarausfall?

Obwohl das Problem mittlerweile bekannt ist und zahlreiche Studien darauf hinweisen, dass unsere Lebensmittel heute längst nicht mehr die gleiche Menge und Qualität an Nährstoffen enthalten wie vor 70 Jahren, ist dies beim Einkaufen im Supermarkt oft nicht offensichtlich. Nicht nur Obst und Gemüse sind betroffen — auch Milchprodukte, Fleisch und Getreide haben im Laufe der Zeit deutlich an Nährstoffgehalt verloren. Aber woran liegt das eigentlich?

1. Nährstoffarmer Boden

Die Böden sind heute deutlich nährstoffärmer als noch vor einigen Jahrzehnten. Intensive Landwirtschaft und Monokulturen haben ihre Fruchtbarkeit stark verringert. Auch wenn moderne Mineraldünger eingesetzt werden, um den Boden zu versorgen, können sie die natürliche Nährstoffbalance nur unzureichend wiederherstellen. Diese Dünger enthalten vor allem Stickstoff, Phosphor und Kalium, jedoch kaum die essenziellen Spurenelemente.

2. Lange Transportwege

Die langen Transportwege von Obst und Gemüse tragen ebenfalls dazu bei, dass viele Nährstoffe verloren gehen. Um den Konsumenten das ganze Jahr über eine grosse Auswahl an frischen Produkten bieten zu können, werden viele Obst- und Gemüsesorten aus weit entfernten Ländern importiert. Häufig werden sie noch unreif geerntet und reifen erst während des Transports nach. Durch die lange Lagerung und die Reise verlieren sie einen grossen Teil ihrer wertvollen Nährstoffe.

3. Verarbeitung und chemische Prozesse

Auch die moderne Lebensmittelverarbeitung hat einen negativen Einfluss auf den Nährstoffgehalt unserer Nahrung. Prozesse wie Pasteurisierung und chemische Behandlungen zerstören viele Vitamine und Mineralstoffe. Darüber hinaus schädigen Pestizide und andere Chemikalien die Bodenorganismen, die eigentlich zur Anreicherung der Nährstoffe im Boden beitragen sollten.

4. Umweltbelastungen

Nicht nur der Boden ist betroffen — auch die Luftverschmutzung beeinträchtigt die Nährstoffaufnahme von Pflanzen. Besonders Getreide, Gemüse und Früchte sind in ihrer Fähigkeit, Nährstoffe aufzunehmen, durch die Verschmutzung der Luft eingeschränkt, was sich negativ auf die Qualität der Lebensmittel auswirkt.

5. Überverarbeitung und Fast Food

Zusätzlich trägt der übermässige Konsum von verarbeiteten Lebensmitteln zu einem ungesunden Ernährungsstil bei. Fertigprodukte und Fast Food sind häufig mit leeren Kalorien, Zucker und ungesunden Fetten angereichert, bieten jedoch kaum wertvolle Mikronährstoffe. In einer Gesellschaft, die zunehmend auf Bequemlichkeit setzt, hat der natürliche Bezug zu gesunder Ernährung stark gelitten.


2. Warum Nährstoffmangel kein Zufall ist: Die häufigsten Ursachen im Alltag

Nährstoffmangel ist heutzutage ein weit verbreitetes Problem — und das nicht nur aufgrund nährstoffarmer Lebensmittel. Auch persönliche Faktoren spielen eine entscheidende Rolle. Von Lebensstilgewohnheiten über Stress bis hin zu gesundheitlichen Problemen: Viele Menschen unterschätzen, wie vielfältig die Ursachen für eine unzureichende Nährstoffversorgung sein können.

1. Einseitige Ernährung und Fertiggerichte
Viele Menschen neigen dazu, sich stark einseitig zu ernähren, indem sie eine hohe Menge an Kohlenhydraten zu sich nehmen oder regelmässig Fertiggerichte konsumieren. Diese Ernährung führt nicht nur zu einer unzureichenden Nährstoffvielfalt, sondern auch zu einem Mangel an essenziellen Nährstoffen, die der Körper benötigt, um optimal zu funktionieren. Die fehlende Abwechslung in der Ernährung beeinträchtigt somit die langfristige Gesundheit und Vitalität.

2. Stress, Traumata und psychische Belastung
Chronischer Stress hat eine erhebliche Auswirkung auf unseren Nährstoffbedarf. Stress führt zu einem erhöhten Verbrauch bestimmter Vitamine und Mineralstoffe, vor allem der B-Vitamine, Magnesium und Vitamin C. Darüber hinaus können Stresshormone die Aufnahme von Nährstoffen im Körper blockieren, was zu einem Teufelskreis von Mangelerscheinungen führt. Auch traumatische Erlebnisse wirken sich langfristig auf den Körper aus und können Haarausfall verursachen, da sie die gesamte körperliche Balance beeinflussen.

3. Magen-Darm-Probleme
Erkrankungen wie das Reizdarmsyndrom, Morbus Crohn oder Zöliakie beeinträchtigen die Fähigkeit des Körpers, Nährstoffe aus der Nahrung zu absorbieren. Eine gestörte Darmflora, wie sie beispielsweise beim Leaky-Gut-Syndrom vorkommt, erschwert es den Nährstoffen, die Darmschleimhaut zu erreichen und dort aufgenommen zu werden. Diese Probleme verringern die Verwertung von wichtigen Vitaminen und Mineralien erheblich, was zu Defiziten führen kann.

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4. Medikamente und deren Nebenwirkungen
Bestimmte Medikamente wie Antibiotika, Magensäureblocker oder Diuretika haben einen direkten Einfluss auf die Aufnahme und Verwertung von Nährstoffen. Insbesondere bei einer langfristigen Einnahme von Medikamenten wie der Pille oder Cholesterinsenkern wird der Vitaminhaushalt des Körpers häufig gestört, was zu langfristigen Nährstoffmängeln führen kann.

5. Lebensstilfaktoren
Rauchen und übermässiger Alkoholkonsum senken nicht nur den Spiegel bestimmter Vitamine wie Vitamin C und Folsäure, sondern belasten auch die Leber, wodurch die Entgiftungsprozesse im Körper beeinträchtigt werden. Ein Mangel an Bewegung wirkt sich ebenfalls negativ auf die Stoffwechselprozesse aus, was die Nährstoffaufnahme im Körper beeinträchtigen kann, da der gesamte Organismus weniger effizient arbeitet.

6. Alter und hormonelle Veränderungen
Mit zunehmendem Alter nimmt die Fähigkeit des Körpers, Nährstoffe aus der Nahrung zu absorbieren, ab. Ein typisches Beispiel dafür ist der Vitamin B12-Mangel, der besonders bei älteren Menschen häufig auftritt. Auch hormonelle Veränderungen, wie sie in den Wechseljahren auftreten, haben Auswirkungen auf den Mineralstoffhaushalt, insbesondere auf Kalzium und Magnesium, wodurch das Risiko für Mängel erhöht wird.

7. Diäten und Ernährungsumstellungen
Radikale Diäten und Fastenperioden können oft zu Mangelerscheinungen führen, da bei solchen Ernährungsumstellungen wichtige Nährstoffquellen reduziert oder ganz gestrichen werden. Eine vegane oder vegetarische Ernährung kann ohne gezielte Nahrungsergänzung ebenfalls zu Mängeln führen, insbesondere in Bezug auf Vitamin B12 und Eisen, was langfristig die Gesundheit beeinträchtigen kann.

8. Chronische Erkrankungen
Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Nierenerkrankungen oder Herz-Kreislauf-Problemen haben einen höheren Bedarf an bestimmten Nährstoffen. Entzündungsprozesse im Körper, die mit diesen Krankheiten einhergehen, können zudem die Verwertung der Nährstoffe stören, was den Nährstoffmangel noch verstärken kann.

9. Genetische Veranlagungen
Einige Menschen haben genetische Veranlagungen, die ihre Fähigkeit zur Aufnahme bestimmter Nährstoffe beeinträchtigen. Ein Beispiel hierfür ist die Eisenmangelanämie, bei der der Körper Schwierigkeiten hat, Eisen effizient aufzunehmen. Genetische Mutationen wie die MTHFR-Variation beeinflussen zudem den Folatstoffwechsel, was zu einem Ungleichgewicht in der Nährstoffaufnahme führen kann.


3. Mikronährstoffe und pflanzliche Wirkstoffe gegen Haarausfall

Unsere Haare sind nicht nur ein äusseres Zeichen von Schönheit, sondern auch ein Spiegel unserer inneren Gesundheit. Daher ist es entscheidend, den Körper mit den richtigen Nährstoffen zu versorgen, um die Haargesundheit langfristig zu unterstützen. Hier findest du eine Übersicht wissenschaftlich belegter Mikronährstoffe und deren positiven Einfluss auf das Haarwachstum.

1. Vitamin A

Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin, das in zwei Hauptformen vorkommt: Retinol, die aktive Form, und Beta-Carotin, das als Provitamin in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommt. Vitamin A spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung von Haarfollikel-Stammzellen. Eine wissenschaftliche Untersuchung zeigte, dass Retinsäure dosisabhängig die Funktion dieser Stammzellen beeinflusst, was Auswirkungen auf den Haarzyklus und die Wundheilung haben kann.

Nährstoffe in POWERHAIR® Essenz: Vitamin A: 600 μg pro Portion (NRV 75%)

Vitamin A findet sich in tierischen Produkten wie Leber, Fisch, Geflügel, Milch und Eiern, aber auch in pflanzlichen Quellen wie Karotten, Kürbis, Tomaten, Paprika und Spinat.

Frisches Gemüse – Vitamin A

2. Vitamin D3

Vitamin D3, auch Cholecalciferol genannt, ist eigentlich kein echtes Vitamin, sondern ein Prohormon, das der Körper mithilfe von Sonnenlicht aus Cholesterin bilden kann. Besonders in unseren Breitengraden ist die Vitamin D-Versorgung jedoch unzureichend — im Winter sind bis zu 90% der Bevölkerung betroffen. Ein niedriger Vitamin D-Spiegel kann die Funktion der Haarfollikel beeinträchtigen und Haarausfall begünstigen. Eine Studie von Saini, Mysore & DipRCPath (2021) zeigte, dass ein Mangel an Vitamin D mit einer verringerten Funktion der Haarfollikel verbunden ist.

Nährstoffe in POWERHAIR® Essenz: Vitamin D3: 20 μg pro Portion (NRV 400%)

Vitamin D kommt nur in geringen Mengen in Lebensmitteln vor. Der Körper muss den Grossteil — etwa 80% — selbst bilden. Gute Quellen sind Eigelb, Milch, Leber, Lachs, Sardinen, Thunfisch, Avocados, Pilze und Sesamöl.

3. Vitamin E

Vitamin E ist bekannt für seine antioxidativen Eigenschaften, die helfen können, oxidativen Stress in den Zellen zu reduzieren. Oxidativer Stress kann den Alterungsprozess der Haarfollikel beschleunigen — das kann zu vermehrtem Haarausfall, schwächerem Haarwachstum und sogar zu früherem Ergrauen führen. Eine randomisierte, placebokontrollierte Studie zeigte, dass die tägliche Einnahme von Tocotrienol-Kapseln über acht Monate die Haardichte bei Personen mit Haarausfall signifikant erhöhte.

Nährstoffe in POWERHAIR® Essenz: Vitamin E: 45 mg pro Portion (NRV 375%)

Vitamin E kommt in Nüssen, Pflanzenölen, Samen, grünem Blattgemüse und Vollkorn vor.

Sonnenblumenöl – Vitamin E

4. B-Vitamine

B-Vitamine fördern die Blutzirkulation zur Kopfhaut und versorgen die Haarfollikel mit essenziellen Nährstoffen, die für gesundes Haarwachstum notwendig sind. Eine Studie aus dem Jahr 2018 belegt, dass B-Vitamin-Präparate den Haarzustand verbessern können, wenn ein Mangel vorliegt. Besonders bekannt ist Biotin (Vitamin B7), das oft als das „Haarvitamin" bezeichnet wird und bei Haarausfall eine zentrale Rolle spielt. Die Supplementierung mit Biotin allein wird jedoch oft kritisiert, da ein ganzheitlicher Ansatz, der alle Vitamine und Nährstoffe berücksichtigt, als der effektivere Weg angesehen wird.

Auch Vitamin B6 fördert das Haarwachstum, da es die Produktion von Keratin in den Haarfollikeln unterstützt. Studien zeigen, dass eine Kombination aus Vitamin B6 und L-Cystein Haarausfall verhindern und den Haarzustand verbessern kann, insbesondere bei stressbedingtem Haarausfall oder Haarausfall während einer Chemotherapie.

Folat ist ein essenzieller Nährstoff, der im Körper zunächst in seine aktive Form umgewandelt werden muss, um zahlreiche wichtige Funktionen zu unterstützen. Ein Mangel kann sich durch Veränderungen an Haut, Nägeln und Haaren bemerkbar machen. Vitamin B12 ist notwendig, damit der Körper Folat richtig nutzen kann. Zusammen könnten Folat und B12 das Haarwachstum fördern — auch wenn die Forschung noch nicht alle Fragen zu ihrem Einfluss auf Haarausfall geklärt hat, zeigen die Zusammenhänge, dass beide Vitamine für gesunde Haare wichtig sind. Auch Pantothensäure (Vitamin B5) sorgt unter anderem für schöne Haut, festes Bindegewebe und begünstigt das Haarwachstum.

Nährstoffe in POWERHAIR® Essenz: Vitamin B1 (Thiamin) 7,5 mg (NRV 682%) · Vitamin B2 (Riboflavin) 3,2 mg (NRV 225%) · Niacin 12 mg (NRV 75%) · Vitamin B6 15 mg (NRV 1'071%) · Folate 300 μg (NRV 150%) · Vitamin B12 42,5 μg (NRV 1'700%) · Biotin 5 mg (NRV 10'000%) · Pantothensäure 13,5 mg (NRV 225%) — jeweils pro Portion.

Vitamin B1 in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Schweinefleisch, Samen und Nüssen · B2 in Milchprodukten, Eiern, grünem Gemüse und Leber · B3 in Fleisch, Fisch, Vollkornprodukten, Erdnüssen und Hülsenfrüchten · B5 in Avocados, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Pilzen und Eiern · B6 in Bananen, Kartoffeln, Geflügel, Fisch und Hülsenfrüchten · Biotin in Eiern, Nüssen, Samen, Fisch und Süsskartoffeln · Folat in grünem Blattgemüse, Hülsenfrüchten, Orangen und Nüssen · B12 in Fleisch, Fisch, Eiern, Milchprodukten und angereicherten pflanzlichen Produkten.

Milchprodukte – B-Vitamine

5. Zink

Ein Zinkmangel kann eine der Ursachen für Haarausfall sein, da Zink eine entscheidende Rolle im Haarwachstumszyklus spielt. Zink ist besonders wichtig für die Bildung von Keratin, einem Protein, das die Haarstruktur stärkt, sowie die Gesundheit der Haarwurzeln. Es unterstützt zudem die Regulierung der Talgdrüsen um die Haarfollikel, die für das richtige Gleichgewicht der Kopfhaut sorgen.

Studien zeigen, dass eine gezielte Zinkergänzung bei Zinkmangel das Haarwachstum positiv beeinflussen und Haarausfall stoppen kann. In einer klinischen Untersuchung wurde festgestellt, dass Zinkergänzungen bei Menschen mit Zinkmangel eine Verbesserung des Haarausfalls bewirken konnten. Daher kann die regelmässige Einnahme von Zinkpräparaten eine unterstützende Massnahme sein, um die Haargesundheit zu fördern und Haarausfall entgegenzuwirken.

Nährstoffe in POWERHAIR® Essenz: Zink: 5,3 mg pro Portion (NRV 53%)

Zink kommt in Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Eiern, Milch, Nüssen und Vollkornprodukten vor.

Sonnenblumenkerne – Zink

6. Eisen

Eisen ist ein Schlüsselelement im Haarwachstumsprozess. Ein niedriger Eisenspiegel kann zu brüchigem Haar und Haarausfall führen. Die Forschung von Trost, Bergfeld & Calogeras (2006) zeigt den Zusammenhang zwischen Eisenmangel und Haarausfall.

Eisen ist Bestandteil der roten Blutkörperchen und für den Transport von Sauerstoff im Körper notwendig. Man unterscheidet zwischen tierischem (zweiwertigem) und pflanzlichem (dreiwertigem) Eisen. Tierisches Eisen wird 10 bis 20 Mal besser aufgenommen als pflanzliches, da dieses erst im Darm mithilfe von Vitamin C oder Zitronensäure umgewandelt werden muss.

Wer unter Eisenmangel leidet, sollte den Konsum von Milch, Calcium, Ballaststoffen, Kaffee und schwarzem Tee reduzieren, da diese die Eisenaufnahme hemmen. Es genügt, diese Lebensmittel 30 Minuten vor und 120 Minuten nach den Mahlzeiten zu meiden. Besonders bei Frauen zwischen Pubertät und Menopause tritt häufig ein Mangel auf, da sie durch die monatliche Blutung Eisen verlieren. Über 75% der Frauen nehmen zudem zu wenig Eisen auf.

Nährstoffe in POWERHAIR® Essenz: Eisen: 10 mg pro Portion (NRV 71%)

Eisen findet sich in Fleisch, Hülsenfrüchten, Nüssen, grünem Blattgemüse und Vollkornprodukten.

7. L-Cystein

L-Cystein ist eine Aminosäure, die eine zentrale Rolle bei der Bildung von Keratin spielt — dem Hauptbestandteil des Haares. Eine Studie von Plaza et al. (2018) zeigte, dass L-Cystein das Haarwachstum fördern und den Haarausfall verlangsamen kann. Jüngste Studien betonen die Rolle von L-Cystein für die Haargesundheit, da es die Mechanismen beeinflusst, die mit Haarausfall in Verbindung stehen, und das Haar stärkt. Mischungen, die mit L-Cystein angereichert sind, helfen, strukturelle Schäden zu reparieren und Haarausfall — insbesondere bei Erkrankungen wie diffuser Alopezie — zu reduzieren.

Nährstoffe in POWERHAIR® Essenz: L-Cystein: 400 mg pro Portion

L-Cystein kommt in Fleisch, Fisch, Eiern, Milch, Soja, Erbsen, Sonnenblumenkernen, Nüssen, Vollkorn, Reis, Kohl, Mais, Hafer, Zwiebeln und Knoblauch vor.

8. Traubenkernextrakt (OPC Proanthocyanidine)

Traubenkernextrakt, reich an oligomeren Proanthocyanidinen (OPC), zeichnet sich durch starke antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften aus. Diese Eigenschaften können oxidativen Stress reduzieren, der als ein wesentlicher Faktor für Haarausfall gilt. Studien zeigen, dass dieser pflanzliche Wirkstoff das Haarwachstum fördern kann.

Nährstoffe in POWERHAIR® Essenz: OPC Proanthocyanidine: 100 mg pro Portion

9. Carotinoide (z.B. Beta-Carotin)

Carotinoide wie Beta-Carotin sind für ihre antioxidativen Eigenschaften bekannt. Eine gesunde Ernährung, reich an Carotinoiden, kann die Kopfhautgesundheit fördern und damit indirekt das Haarwachstum unterstützen.

Nährstoffe in POWERHAIR® Essenz: Lutein 3,6 mg · Zeaxanthin 1,1 mg · Astaxanthin 1,1 mg — jeweils pro Portion.

Karotten – Carotinoide

Fazit: Ganzheitlich denken — gezielt handeln

Haarausfall ist selten das Ergebnis eines einzelnen Mangels — und genauso wenig gibt es das eine Wundermittel. Vielmehr spielt eine Vielzahl an Faktoren eine Rolle: Ernährung, Lebensstil, Stresslevel, Schlafqualität, Pflege — all das beeinflusst dein Haarwachstum. Genau deshalb setzen wir bei POWERHAIR auf einen ganzheitlichen Ansatz.

Allein unsere POWERHAIR® Essenz vereint bereits 32 sorgfältig ausgewählte Nährstoffe — deutlich mehr als herkömmliche Haar-Supplements. Und wenn dein Haar mehr braucht, entwickeln wir eine personalisierte Mischung mit bis zu mehr als 45 Nährstoffen, abgestimmt auf deine individuellen Bedürfnisse. Haarausfall muss kein Dauerzustand sein — mit gezielten Massnahmen, einer bewussten Lebensweise und persönlicher Unterstützung kannst du deinem Haar neue Kraft schenken.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Mikronährstoffe sind am wichtigsten gegen Haarausfall?
Besonders gut belegt sind Biotin (Vitamin B7), Zink, Eisen, Vitamin D3, Vitamin A, Vitamin E sowie die Aminosäure L-Cystein. Entscheidend ist jedoch nicht ein einzelner Nährstoff, sondern das Zusammenspiel aller relevanten Mikronährstoffe — ein ganzheitlicher Ansatz zeigt deutlich bessere Ergebnisse als die alleinige Einnahme von Biotin.
Warum enthalten Lebensmittel heute weniger Nährstoffe als früher?
Intensive Landwirtschaft, Monokulturen, lange Transportwege, frühe Ernte und industrielle Verarbeitung haben den Nährstoffgehalt unserer Lebensmittel in den letzten Jahrzehnten erheblich reduziert. Mehrere Studien bestätigen, dass Obst, Gemüse, Fleisch und Getreide heute signifikant weniger Vitamine und Mineralstoffe enthalten als noch vor 70 Jahren.
Können Magen-Darm-Probleme Haarausfall verursachen?
Ja. Erkrankungen wie Reizdarmsyndrom, Morbus Crohn oder Zöliakie beeinträchtigen die Nährstoffaufnahme erheblich. Wenn der Darm Vitamine und Mineralstoffe nicht richtig aufnehmen kann, fehlen den Haarfollikeln die nötigen Bausteine für gesundes Wachstum — was Haarausfall begünstigen kann.
Quellen
Nährstoffarmut in Lebensmitteln

Bhardwaj et al. (2024). PMC10969708 · Marles R. (2017). Food Chemistry · Mayer et al. (2022). PubMed 34651542

Vitamin A & Haarfollikel-Stammzellen

PubMed 35889909

Vitamin D3 & Haarfollikel

Saini K, Mysore V & DipRCPath (2021). Journal of Cosmetic Dermatology. Wiley — jocd.14421

Vitamin E (Tocotrienol) & Haardichte

PMC3819075

B-Vitamine, Biotin & Haarwachstum

Almohanna HM et al. (2019). PMC6380979 · Biotin & Haarausfall: PubMed 28879195 · Ganzheitlicher Ansatz: PMC11694638 · B6 + L-Cystein: Springer — s13555-018-0278-6 · Folat & B12: PMC9710406 · Pantothensäure: PubMed 33085380

Zink & Haarwachstum

Trost LB, Bergfeld WF & Calogeras E (2006). JAAD — S0190-9622(05)04745-6 · PubMed 22741940 · MDPI 1420-3049/23/3/575

Eisen & Haarausfall

Trost LB, Bergfeld WF & Calogeras E (2006). JAAD — S0190-9622(05)04745-6 · MDPI 1420-3049/23/3/575

L-Cystein & Keratin

Plaza et al. (2018). MDPI 1420-3049/23/3/575 · PMC10240182 · PubMed 29510494

Traubenkernextrakt (OPC)

ScienceDirect — S0022202X1540418X

Carotinoide & Kopfhautgesundheit

MDPI 2079-9284/10/5/120

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