Ernährung allein reicht heute oft nicht mehr aus. Mediziner Dr. Simon Feldhaus erklärt, warum Supplementierung sinnvoll ist, worauf es bei der Produktwahl wirklich ankommt — und was nachhaltige Gesundheit wirklich bedeutet.
Dr. med. Simon Feldhaus
Facharzt für Allgemeinmedizin
Chefarzt Paramed Gruppe
Langjähriger Kooperationspartner von POWERLIFE®
Frage 01
Welche Rolle spielen Mikronährstoffe in der heutigen Gesundheitsvorsorge?
Auch wenn Politik und Medien immer wieder betonen, ausgewogene Ernährung reiche aus — das stimmt so schlicht nicht. Viele Faktoren wie Bodendegeneration, lange Liefer- und Lagerungszeiten von Lebensmitteln, falsche Zubereitung oder ein hoher Verbrauch durch Stress und Medikamente führen dazu, dass der erhöhte Bedarf über die Ernährung allein nicht gedeckt werden kann.
In Studien gut dokumentierte Beispiele sind Vitamin D und Omega-3 — hier erreichen nur sehr wenige Personen die notwendigen Mengen. Aber auch andere Mikronährstoffe sind häufig im Mangel. Daher ist zur Erhaltung der Gesundheit und zur Prävention von Krankheiten und vorzeitiger Alterung eine Supplementierung notwendig und zu empfehlen.
«Zur Prävention von Krankheiten und vorzeitiger Alterung ist eine Supplementierung heute notwendig und zu empfehlen.»
— Dr. med. Simon FeldhausFrage 02
Wie wichtig ist ein ganzheitlicher Ansatz bei der Nährstoffversorgung im Vergleich zu einzelnen isolierten Stoffen?
Mikronährstoffe wirken im Körper oft im Verbund. Isolierte Nährstoffe können nicht die komplexe Wirkung einer Nährstoffmatrix aus natürlichen Lebensmitteln ersetzen. Optimal sind aufeinander abgestimmte Kombinationen — der Mensch als Vielstoff-System benötigt auch eine sinnvolle Kombination mehrerer Mikronährstoffe.
Gleichzeitig gilt es zu beachten, dass vor allem bei höheren Dosierungen einzelner Mikronährstoffe Wechselwirkungen untereinander möglich sind — beispielsweise zwischen Zink und Selen.
Frage 03
Warum ist dieser ganzheitliche Ansatz so wichtig — gibt es konkrete Beispiele?
Viele Mikronährstoffe wirken nur miteinander in Verbindung richtig. Ein bekanntes Beispiel: Vitamin D kann nur aktiviert und somit wirksam werden, wenn ausreichend Magnesium vorhanden ist. Die einzelne Gabe von Mikronährstoffen wird diesem Zusammenspiel schlicht nicht gerecht.
Isolierte Nährstoffe können Ungleichgewichte unter Umständen sogar fördern. Konkrete Beispiele aus der Praxis: Wird ein bestehender B12-Mangel mit sehr hohen Dosierungen von Folsäure behandelt, kann dies Symptome einer Anämie maskieren, während die Nervenschäden durch den B12-Mangel unbemerkt fortschreiten. Und eine zu hohe Zufuhr von Beta-Carotin erhöht das Risiko für Lungenkrebs — auch das ist gut belegt.
Wichtig zu wissen: Vitamin D kann nur aktiviert werden, wenn ausreichend Magnesium vorhanden ist. Wer isoliert supplementiert, greift möglicherweise zu kurz — oder richtet im Einzelfall sogar Schaden an.
Frage 04
Worauf sollte man bei hochwertigen Mikronährstoff-Produkten besonders achten?
Neben Zusammensetzung und Dosierung der verwendeten Substanzen ist vor allem die Galenik entscheidend — also die Zubereitung und Formgebung. Dadurch wird die Bioverfügbarkeit massgeblich beeinflusst, idealerweise natürlich verbessert. Ebenso wichtig ist die Qualität der Rohstoffe: Stabilität und Schutz vor Oxidation spielen hier eine grosse Rolle.
Bestimmte Zusatzstoffe, die bei der Herstellung von Tabletten eingesetzt werden, müssen genau betrachtet werden — Titandioxid etwa, das immer noch als Weissmacher verwendet wird, ist ein kritisch diskutiertes Beispiel. Entscheidend für ein Mikronährstoffprodukt sind letztlich: Zusammensetzung, Bioverfügbarkeit und die Unbedenklichkeit möglicher Zusatz- oder Farbstoffe.
Frage 05
Welche Nachteile sehen Sie bei klassischen Tabletten oder Kapseln?
Das Problem bei Kapseln sind die notwendigen Hilfsstoffe — Trenn- oder Bindungsmittel sowie mögliche Farbstoffe. Füllstoffe sind oft notwendig, um Tabletten oder Kapseln auf die gewünschte Grösse und Form zu bringen. Des Weiteren können Aromen und Süssungsmittel eingesetzt werden, um den Eigengeschmack von Vitaminen oder Mineralstoffen zu überdecken — diese bringen wiederum eigene Probleme mit sich: Unverträglichkeiten, Interaktionen und mehr.
Ein hochwertiges Mikronährstoffpräparat zeichnet sich durch den Verzicht auf unnötige Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe aus. Das Kriterium der Bioverfügbarkeit bleibt dabei absolut zentral — ebenso wie die Stabilität der Inhaltsstoffe, damit durch die Lagerung nicht die Wirksamkeit beeinträchtigt wird.
«Ein hochwertiges Mikronährstoffpräparat zeichnet sich durch den Verzicht auf unnötige Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe aus.»
— Dr. med. Simon FeldhausFrage 06
Was beobachten Sie bei Patientinnen und Patienten im Alltag — welche Fehler passieren am häufigsten?
Zu oft werden Mikronährstoffe undifferenziert und unkontrolliert eingenommen. Durch frei verfügbare Nahrungsergänzungsmittel versorgen sich viele ohne Beratung und Kontrolle — und nehmen unsystematisch ein. Das ist oft wirkungslos oder kann im Bereich der B-Vitamine, etwa bei Vitamin B6, durchaus zu Überdosierungen führen.
Sehr häufig sind aber unwirksame Dosierungen das eigentliche Thema. Trotz der heute einfachen Informationsbeschaffung über das Internet ist der Wissensstand in breiten Bevölkerungsschichten als mangelhaft zu bewerten. Gerade die individuelle Situation wird zu wenig berücksichtigt — und Interaktionen mit eingenommenen Arzneimitteln werden in der Regel gar nicht beachtet, beispielsweise bei der Einnahme von Antikonzeptiva.
Die häufigsten Fehler: Undifferenzierte Einnahme ohne Beratung, unwirksame Dosierungen und fehlende Berücksichtigung von Wechselwirkungen mit Medikamenten — all das vermindert die Wirkung oder kann im schlimmsten Fall schaden.
Frage 07
Was ist aus Ihrer Sicht der nachhaltigste Faktor für langfristige Gesundheit?
Die Basis für nachhaltige Gesundheit ist immer der Lifestyle: ausreichend Bewegung, biologisch vollwertige Ernährung, Stressreduktion und ausreichender Schlaf. Der Genussfaktor sollte im Alltag ebenfalls eine grosse Rolle spielen — der Spass am Leben ist ein wichtiger Gesundheitsfaktor.
«Mens sana in corpore sano» ist und bleibt ein grundlegendes Prinzip. Mikronährstoffe leisten auf dieser Basis einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung — ersetzen jedoch keinesfalls eine eigenverantwortliche Lebensstilgestaltung.
«Mens sana in corpore sano ist und bleibt ein grundlegendes Prinzip. Mikronährstoffe leisten einen wichtigen Beitrag — ersetzen jedoch keinesfalls eine eigenverantwortliche Lebensstilgestaltung.»
— Dr. med. Simon FeldhausFrage 08
Können Sie die Produkte von POWERLIFE® in diesem Rahmen empfehlen?
Die POWERLIFE®-Produkte sind für ihren Anwendungsbereich sehr gut abgestimmt und in einer hochwirksamen galenischen Form erstellt worden. Daher kann ich diese effektiv empfehlen.
Frage 09
Worauf legen Sie bei der Beurteilung solcher Produkte besonderen Wert — und inwiefern erfüllt POWERLIFE® diese Kriterien?
Für mich steht die Qualität der Rohstoffe an erster Stelle, gefolgt von einer durchdachten Zusammensetzung und einer optimal abgestimmten Dosierung — stets im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben. Ebenso entscheidend ist die richtige Galenik, damit die Nährstoffe vom Körper bestmöglich aufgenommen werden können.
Genau diese Anforderungen erfüllen die Produkte von POWERLIFE® aus meiner Sicht in überzeugender Weise.
«Qualität der Rohstoffe, durchdachte Zusammensetzung, optimale Dosierung, richtige Galenik — genau diese Anforderungen erfüllt POWERLIFE® in überzeugender Weise.»
— Dr. med. Simon FeldhausÜber Dr. med. Simon Feldhaus
Dr. Simon Feldhaus ist Arzt mit Fokus auf integrative Medizin und langjähriger Kooperationspartner von POWERLIFE®. In seiner täglichen Praxis begleitet er Patientinnen und Patienten ganzheitlich — mit besonderem Augenmerk auf Mikronährstoffversorgung, Prävention und Lebensstilmedizin.
